Zumindest ein „Dreier“ für die TG-VfL-Mädels

Eine wahre Achterbahnfahrt erlebten die Zuschauer beim Bezirksligaspiel zwischen den Volleyballerinnen der TG-VfL Landshut und dem Landesligaabsteiger Wilde Wespen Steinach. Am Ende hatten die Mädels vom Gäuboden knapp mit 3:2 (25:22, 16:25, 18:25, 25:13, 15:12) die Nase vorn. „Da war mehr drin, aber wir haben die Partie im vierten Satz komplett aus der Hand gegeben“, trauerte TG-VfL-Spielführerin Katja Lainer der verpassten Chance nach. Den erhofften „Dreier“ gab es dann zumindest gegen „Schlusslicht“ TSV Schönberg. Die Landshuterinnen steckten den Verlust des ersten Abschnitts (23:25) gut weg und gewannen die weiteren drei Sätze souverän mit 25:19, 25:20, 25:20. Dabei machte sich eine taktische Umstellung bezahlt, als Diagonalspielerin Ricarda Bednarsky, und Außenangreiferin Katja Lainer die Positionen wechselten. Somit liegen die Schützlinge von Trainer Alexander Kunath weiterhin auf Rang zwei, nun allerdings schon mit fünf Zählern Rückstand auf den noch verlustpunktfreien Spitzenreiter FC-DJK Tiefenbach.
Etwas unerwartet kam die zweite Damenmannschaft in der Bezirksklasse zu einem 3:1 (18:25, 25:23, 25:17, 25:17)-Erfolg beim TSV Deggendorf II. „Es war wichtig, dass wir die guten Trainingsleistungen der vergangenen zwei Wochen in ein Erfolgserlebnis ummünzen konnten“, freute sich Trainer Bernhard Beez. Gegen den Tabellenführer Rote Raben Vilsbiburg III konnten die TG-VfL-Mädels danach nur phasenweise mithalten, am Ende stand die erwartete 0:3 (18:25, 18:25, 12:25)-Schlappe zu Buche. Ärgerlich war hier weniger die Niederlage an sich, als vielmehr, dass man im dritten Satz beim Stand von 9:9 in der Annahme völlig zusammenbrach. Vilsbiburg nutzte diese Schwäche mit einer starken Aufschlägerin gnadenlos aus und zog bis auf 23:9 uneinholbar davon. „Das sollte uns eigentlich nicht mehr passieren. Zumal unsere Annahme an diesem Tag bis zu diesem Zeitpunkt eigentlich sehr gut funktionierte“, kritisierte Coach Beez. Dank des Sieges über Deggendorf verbesserten sich die Landshuterinnen dennoch von Position acht auf Rang sieben. Die „Dritte“ war in der Kreisliga gegen den SV Bonbruck II chancenlos und unterlag glatt mit 0:3 (11:25, 12:25, 22:25). Heftig zur Sache ging es dann gegen die Roten Raben Vilsbiburg IV. Nach über zwei Stunden Spielzeit hatten die Vilstalerinnen hauchdünn mit 3:2 (25:10, 23:25, 26:24, 23:25, 16:14) das bessere Ende für sich.